Caspar-David-Friedrich-Denkmal in Greifswald wird aus Zukunftsfonds des Landes gefördert
14.12.2009: Greifswald/MVregio Mit 21.115,00 Euro aus dem Zukunftsfonds des Landes wird die Errichtung des Caspar-David-Friedrich-Denkmals in Greifswald gefördert.
Im Auftrag von Kultusminister Henry Tesch übergab der Greifswalder CDU-Landtagsabgeordnete Egbert Liskow am Montag, dem 14. 12. 2009, im Beisein des Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Greifswalder Bürgerschaft, Axel Hochschild, den entsprechenden Zuwendungsbescheid an die Helmut-Maletzke-Stiftung in der Universitäts- und Hansestadt, die die organisatorischen Aufgaben für das Projekt übernommen hat.
Der Maler Caspar David Friedrich(1774 - 1840) wurde in Greifswald geboren und begann dort seine künstlerische Entwicklung. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik. Bei der Übergabe des Fördermittelbescheides hob der Abgeordnete Liskow die Bedeutung eines solchen Denkmals für die Greifswalder hervor: "Caspar David Friedrich eine entsprechende Ehrung in seiner Heimatstadt zukommen zulassen, ist seit langem Anliegen vieler Greifswalder Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren Spenden zum Gelingen des Projektes beigetragen haben Nachdem ein erster Anlauf gescheitert war, diesem Künstler in seiner Geburtsstadt ein Denkmal zu errichten, bin ich sehr froh, dass wir es im zweiten Anlauf geschafft haben und der Aufstellung des Caspar-David-Friedrich-Denkmals nichts mehr im Wege steht", so der Egbert Liskow.
In der historischen Lappstraße in der Greifswalder Innenstadt nahe dem Geburtshaus des Malers wurde ein geeigneter Platz für das geplante Denkmal gefunden, das vom Lübecker Bildhauer Claus Görtz gestaltet wird, für dessen Entwurf sich eine Fachjury unter mehreren Bewerbern entschieden hatte. Vorgesehen ist eine Skulptur des jungen Caspar David Friedrich in moderner Art aus Stahl- und Betonelementen. Dieser Entwurf wurde mit der Bevölkerung mit großer Anteilnahme diskutiert und begrüßt, bevor auch die Greifswalder Bürgerschaft das Vorhaben im Mai befürwortete und zu Spenden aufrief, woraufhin bislang 17.185 Euro von Bürger und Unternehmen der Hansestadt für das Denkmal aufgebracht wurden.
MVregio Landesdienst mv/hgw
