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Jahreskonferenz RADOST in Schwerin - Wirtschaftsminister Jürgen Seidel übernimmt Schirmherrschaft

17.03.2010: Schwerin/MVregio Am 24. und 25. März 2010 lädt RADOST (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste) zur ersten Jahreskonferenz nach Schwerin ein. Schirmherr der Konferenz Minister Jürgen Seidel (CDU)

eröffnet die Veranstaltung.

"Die Landesregierung hat gerade den Aktionsplan Klimaschutz beschlossen. Er übernimmt eine beratende und steuernde Funktion für strategische und fachübergreifende Klimaschutz-politik in Mecklenburg-Vorpommern", sagte Seidel im Vorfeld der Konferenz. "Wichtig sind 55 konkrete Maßnahmen, mit denen das Land die Steigerung der Energieeffizienz, Energieein-sparung und den Ausbau der erneuerbaren Energien betreiben wird. Daran werden wir uns messen lassen."

Hauptanliegen des Projektes RADOST ist es, Klimawissen zu vertiefen und zur Akzeptanz und Unterstützung von Anpassungsmaßnahmen durch eine breite Beteiligung und Information der Öffentlichkeit beizutragen. Dieses Ziel verfolgt RADOST auch durch Anwendungsprojekte an der deutschen Ostseeküste, u.a. in Rostock und der Kieler Bucht. Wertvolle Informationen, die zudem durch den Austausch mit den internationalen Partnern an der Ostküste der USA, der Mittelmeerküste und in verschiedenen Ostsee- Anrainerstaaten gewonnen werden, fließen in den Dialog mit Kommunen, Verwaltungen und Wirtschaft ein.

"RADOST will Vorsorgemaßnahmen und ökonomische Chancen bei der Anpassung an das zukünftige Klima bekannt machen. Wir berücksichtigen dabei die Bandbreite möglicher Entwicklungen und die Auswirkungen auf die Küsten der Ostseeregion, betont Dr. Grit Martinez, vom Ecologic Institut, welches das RADOST-Vorhaben koordiniert.

Internationale Fachkonferenz

Die Konferenz bringt nationale und internationale Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in Schwerin zusammen. Angesprochen sind Teilnehmer, die sich von den Auswirkungen des Klimawandels auf einzelne Naturgüter und Wirtschaftszweige betroffen sehen, in diesem Bereich forschen, möglicherweise schon an Lösungsstrategien arbeiten oder sich einfach informieren möchten. In Arbeitsgruppen wird über Optionen für einzelne Handlungsfelder wie Tourismus, Küstenschutz, Naturschutz, Häfen und maritime Wirtschaft beraten.

Referentinnen und Referenten

Zu den Referentinnen und Referenten zählen Vertreter des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, der Hansestadt Lübeck und der Landeshauptstadt Kiel, des Umweltbundesamtes sowie die RADOST Projektpartner. Aus Partnerregionen in den USA, Finnland und Dänemark werden Praxisbeispiele vorgestellt.

MVregio Landesdienst red/mv

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Artikel erstellt: 17.03.2010, 12:03, 2965 Anschläge

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