NPD droht mit juristischen Schritten gegen Mannichl - Verbindung zum Attentat unwahrscheinlich
26.12.2008: Berlin/Passau/MVregio Der Überfall auf den Passauer Polizeichef Mannichl hat die Diskussion um ein Verbot der Partei wieder entfacht. Einen konkreten Nachweis von NPD-Verbindungen zum Fall Mannichl gibt es bisher allerdings nicht. Ganz im Ggegenteil,
es mehren sich Stimmen in der Passauer Polizei, die eine Täterschaft aus der rechten Szene für eher unwahrscheinlich halten.
Die NPD-Bundespartei droht laut Financial Times Deutschland (FTD) nun dem Passauer Polizeichef inzwischen mit juristischen Schritten .
NPD-Justiziar Frank Schwerdt (54,Foto) sagte gegenüber FTD: "Herr Mannichl missbrauche seinen Beruf und seine Stellung dazu, unliebsame politische Gruppen zu bekämpfen. Die NPD werde jeden im Visier behalten, der mit rechtlich fragwürdigen oder unzulässigen Mitteln ihre Tätigkeit behindere. Herr Mannichl wird dann mit Gerichtsverfahren rechnen müssen, wenn er sich nicht Recht und Gesetz hält", so Schwerdt abschließend.
MVregio News red/ffm
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