Der Fall Mannichl - Ein Ermittlungsdesaster für den Rechtsstaat
29.12.2008: Rostock/MVregio Kommentar - 50 Polizei- und Kripobeamte haben 14 Tage die Republik mit ihren Ermittlungsgeschichten in Atem gehalten.
Fast schon war man geneigt, zu glauben, was da aus Passau gesagt und geschrieben wurde.
Doch das Eigentliche ist erst seit heute bekannt. Man fange nämlich beim Bayrischen LKA wieder bei Null an. Es soll jetzt endlich in alle Richtungen ermittelt werden.
Was damit gesagt wird, ist das eigentliche Desaster. Bis heute wurde eben nur in Richtung Rechts ermittelt. Keine Frage nach anderen Täterkreisen. Sind das die Gebaren eines Rechtsstaates? Der wäre wohl gut beraten, den Schaden so schnell als möglich durch kompetente und präzise Aufklärungsarbeit in alle Richtungen zu bereinigen.
Ansonsten muss man sich nicht wundern, das Rechtsextreme weiterhin ihren Hohn gegen den Rechtsstaat pflegen.
Wir Medien dürfen uns nicht als Mittler von Polizeibehörden verstehen. Eher müssen wir wieder zum kritischen Hinterfragen von Hinweisen und Fakten übergehen.
Der Fall Mannichl ist auch ein Fall der Medien. Umso mehr sollten wir, die Medien, nicht unbedingt nach dem Motto "Mundus vult decipi" - (Die Welt will betrogen sein), handeln!
MVregio Rostock kdb/hro/red
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