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Verdächtiger vom Poker-Raub in Berlin gefasst

13.03.2010: Berlin/Berliner Morgrnpost/MVregio Knapp eine Woche nach dem spektakulären Überfall auf das Pokerturnier am Potsdamer Platz in Berlin hat ein Mobiles Einsatzkommando der Polizei am Freitagabend einen mutmaßlichen Verdächtigen festgenommen.

Das berichtet die "Berliner Morgenpost" (Samstagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der Mann, der arabischer Herkunft sein soll, sei zur Vernehmung in das Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm gebracht worden. Wie es weiter hieß, sollten in der Nacht weitere Durchsuchungen im Berliner Stadtgebiet stattfinden, um weitere Verdächtige dingfest zu machen. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten sich laut Polizeisprecher Frank Millert nicht dazu äußern.

Vier bewaffnete und maskierte Männer hatten am vergangenen Samstag Deutschlands größtes Pokerturnier überfallen und 242 000 Euro erbeutet. Dabei hatten sie unter den rund 400 anwesenden Teilnehmern eine Massenpanik ausgelöst, bei der mehrere Menschen leicht verletzt wurden.

Die Täter waren mit Schusswaffen und Macheten zur Registratur gestürmt, wo die Spieler ihr Startgeld entrichteten und Geld in Pokerchips umtauschten. Bei der Flucht war es einem Wachmann kurzzeitig gelungen, einen der Täter zu überwältigen, und ihm einen Großteil der Beute abzunehmen. Ein Komplize befreite den Mann aber. Die Räuber flohen über den Potsdamer Platz in Richtung der Arkaden.

Wie die Zeitung weiter erfuhr, hatte die Polizei bereits Anfang der Woche Hinweise auf das Fluchtfahrzeug der Männer, das einer arabischen Großfamilie gehören soll. Angeblich war der jetzt Festgenommene bereits 2004 an dem Überfall auf die Spielbank Berlin beteiligt.

MVregio News Berlin

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Artikel erstellt: 13.03.2010, 12:29, 1845 Anschläge

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