Kirchenpräsident Steinacker predigt Mut zum Neuanfang
24.12.2007: Alsfeld/MVregio Der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker, hat in seiner Weihnachtspredigt Menschen Mut zum Neuanfang gemacht.
"Viele erleben ein verwundetes Leben - Menschen, die sich selbst fremd sind, Familien, die aneinander vorbeileben. Probleme, die unüberwindlich scheinen", sagte er in seiner Predigt an Heiligabend in der Dreifaltigkeitskirche in Alsfeld im Vogelsberg laut vorab verbreitetem Redetext. Für diese Menschen könne Weihnachten ein "Anhaltspunkt für die Hoffnung auf ein neues, ein anderes Leben" sein.
"Im Stall von Bethlehem hat Gott einen neuen Anhaltspunkt für die Hoffnung geschaffen, ein Zeichen seiner Liebe", sagte der Kirchenpräsident. Das sei ein Anfang, nämlich der Anfang vom Ende der Gewalt, der Angst und der Einsamkeit. "Es ist der Anfang von einer friedlichen und gerechten Welt." Seitdem würden Menschen überall weitere Anhaltspunkte suchen. Zum Beispiel in Menschen, die Gottes Liebe erfahren und anderen davon erzählen können, in Familien, die miteinander nicht nur Weihnachten feiern, sondern ihr Leben gestalten können, und in Politikern, die miteinander das Wohl der Menschen allem voran stellen können.
"Jeder von uns kann so ein Anhaltspunkt Gottes für die Menschen und ihre Welt sein. Daran erinnert uns Weihnachten, indem es an die Menschwerdung Gottes festlich erinnert."
MVregio Landesdienst mv/vb
