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Drei tatverdächtige Neonazis aus Schweden sind wieder in ihrer Heimat

17.02.2009: Rostock/MVregio Die wegen Verdachtes auf schweren Landfriedenbruchs und schwerer Körperverletzung zur Fahndung ausgeschrieben drei schwedischen Neonazis sollen nach Informationen von MVregio News..

am Montag (16-02-09) unbehelligt vom Flughafen Hahn mit der Nachmittagsmaschine der Ryanair nach Göteborg abgeflogen sein.

Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 hatten am Samstag tausende Menschen gegen die Vereinnahmung des Gedenkens durch Rechtsextremisten demonstriert. Im Anschluss kam es zu einem Zusammenstoß von Demonstrationsteilnehmern beider Lager auf der Autobahnraststätte Teufelstal an der A4 bei Stadtroda in Thüringen bei dem ein Gewerkschafter schwer verletzt wurde.

In diesem Zusammenhang fahndete die Polizei nach drei schwedischen Staatsbürgern. Sie waren am Sonntag Nachmittag (15-02-09) wegen des dringenden Tatverdachtes und Fluchtgefahr bundesweit zur Festnahme ausgeschrieben worden. Ermittelt wird gegen sie wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung. Unklar sei aber, wer von ihnen für die Tat verantwortlich ist, teilte der Polizeisprecher Sven Opitz von der Polizeidirektion Jena mit.

Wieso die Tatverdächtigen unbehelligt ausreisen konnten, wollte oder konnte man heute bei der Polizeidirektion in Jena nicht sagen. Außerdem war dort bis heute nicht bekannt, dass die Verdächtigen das Land bereits verlassen haben. Ebenso merkwürdig ist die Tatsache, dass die schwedische Botschaft in Berlin heute am Dienstag Mittag (17-02-09) offiziell keine Kenntnis von einer Fahndung nach ihren Staatsbürgern hatte. Der Pressesprecher der Botschaft bestätigte gegenüber MVregio News heute, dass keine dementsprechenden Hinweise von Deutschen Behörden eingegangen sind.

MVregio News red/hro/b

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Artikel erstellt: 17.02.2009, 20:52, 1943 Anschläge

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