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r ok- tv lädt ein (III)

27.12.2004: Rostock/MVr/27.12.04 – Die Politikredaktion des Rostocker Offenen Kanals bittet die Kandidaten für das Amt des Rostocker Oberbürgermeisters ins Studio. Am 24.2., also drei Tage bevor es ernst wird, stellen sie sich den Fragen der Moderatoren und des Publikums. Mit großer Spannung sehen die Macher der Sendung entgegen.

Bislang liegen die Zusagen von Ida Schillen, Dieter Schörken und Roland Methling vor. Auch mit der Teilnahme von Sebastian Schröder (SPD) wird ganz fest gerechnet. Wofür stehen die vier Kandidaten, deren Ziel es ist, die Zügel in die Hand zu nehmen und die Hansestadt Rostock wieder auf Kurs zu bringen, nun im Einzelnen ?Heute: Roland Methling (parteilos, nominiert vom Bündnis für Rostock)Der 1954 in Tessin bei Rostock geborene Roland Methling kam nach seiner Schweriner Schul- und Abiturzeit an die Rostocker Universität, an der er das Fach Technische Elektronik belegte und mit dem Titel eines Diplom -Ingenieurs abschloss. Nach Tätigkeiten als Produktionsleiter und Haupttechnologe im Seehafen Rostock war Methling seit 1990 Mitarbeiter der Rostocker Stadtverwaltung, seit 1991 Leiter des Hanse Sail Büros. Er ist u.a. Mitglied im Rostock Olymp Club, Bunt statt Braun e.V. und im Doberaner Rennverein.Mit den Zielen der Wählergruppe „Bündnis für Rostock“ verbunden, möchte er sich dafür engagieren, dass sich , so wörtlich „Rostock zu einer zukunftsfähigen Stadt entwickelt.“ Als seine Stärke bezeichnet Roland Methling die Kommunikation und seine Fähigkeit, bei den Gesprächspartnern Vertrauen zu erzeugen. Von Vorteil seien dabei seine Erfahrungen mit Organisation und Verwaltung.Als einen einmaligen Vorteil Rostocks sieht Methling den größten Universalhafen der Ostsee und dessen längst noch nicht erschöpfte Potenziale, sowohl im Hafenumschlag als auch in der Ansiedlungspolitik. Mit den vorhandenen Fährlinien und den Kreuzlinern stehe ein gewaltiges Netzwerk zur Verfügung, das es auszubauen gelte. Auch biete die Autobahn von Laage zum Überseehafen enorme Chancen zur Ansiedlung von Gewerbegebieten und produzierenden Unternehmen.Auf die Prioritäten seiner Tätigkeit als OB Rostocks angesprochen, nannte Roland Methling, konsequent Sachpolitik vor Parteienpolitik setzen zu wollen. Es gehe darum, gemeinsam am „Oberzentrum Rostock“ zu arbeiten, dies u.a. in enger Kooperation mit der Universität der Stadt. Des weiteren müsse die Zusammenarbeit mit den in Rostock ansässigen Behörden, so der Bundesagentur für Arbeit, auf eine höhere Stufe gehoben werden. Als wichtigen weiteren Faktor nannte der OB-Kandidat die Pflege der entstandenen internationalen Kontakte. Als ein Beispiel führte er die mit der Olympiabewerbung entstandene Idee der Segelstadt Rostock an.Dabei dürfe man aber nicht die Belastbarkeit des Stadthaushaltes außer Acht lassen.Hartz IV bezeichnete Roland Methling als eine Maßnahme, die nur ein Übergang sein könne, deshalb werde er sich „für Arbeitsfördermaßnahmen sehr stark einsetzen“. Als seine politische Verpflichtung sehe er es an, die vielen qualifizierten arbeitslosen Menschen zusammenzubringen und ihnen eine Aufgabe zu übertragen, die zur Bereicherung der Region und Rostocks beitrage. Grundlage dazu sei ein Kommunikationssystem. Besonders wichtig sei dabei die konsequente Unterstützung des Mittelstandes. OB-Kandidat Roland Methling (parteilos, nominiert vom Bündnis für Rostock) Am 28.12.: Sebastian Schröder (SPD)MVr Rostock lp/hro/mv

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Artikel erstellt: 31.05.2005, 09:25, 3738 Anschläge

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