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Zunehmende Eisbildung an der Außenküste erschwert Schifffahrt

09.02.2010: Rostock/MVregio Nach klirrenden Nachtfrösten breitet sich das Eis vor der Außenküste Mecklenburg-Vorpommerns und im Seegebiet immer weiter aus. In den vergangenen Tagen bildeten sich vor Fischland-Darß,

Hiddensee und Nordrügen Neueisfelder, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) am Dienstag in Rostock mitteilte. In der Pommerschen Bucht behindere lockeres, bis zu 15 Zentimeter dickes Treib- und Trümmereis die Schifffahrt.

Zunehmend aufwendiger werde für die Frachter die Passage der vorpommerschen Hafenzufahrten, sagte eine BSH-Sprecherin. Im Strelasund sei die Eisdecke bereits bis zu 40 Zentimeter dick. Die Schifffahrt auf der Stralsunder Nordansteuerung, im südlichen Peenestrom und im Kleinen Haff wurde bereits zu Jahresbeginn eingestellt.

Derzeit sind das Mehrzweckschiff "Arkona" sowie der Tonnenleger im Greifswalder Bodden im Einsatz, um die Fahrrinnen zu brechen. Der Hafen Wismar wird von dem Schlepper "Fairplay V" erreichbar gehalten.

Bei mäßigem Dauerfrost sei in den nächsten Tagen überall mit einer langsamen Eiszunahme zu rechnen, sagte die Sprecherin. Zudem sei bei auffrischendem Nordwind an den Küsten mit Eisaufpressungen zu rechnen.

MVregio Landesdienst mv/hro

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Artikel erstellt: 09.02.2010, 16:03, 1364 Anschläge

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