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Minister Backhaus bekennt sich zum Forschungsstandort Groß Lüsewitz

08.05.2007: Groß Lüsewitz/MVregio "Der 5. Technologieabend der Industrie- und Handelskammer Rostock trägt dazu bei, gute Ergebnisse der Forschung und Technologieentwicklung im Land..

..zu präsentieren und für Mecklenburg-Vorpommern als Forschungs- und Technologieregion zu werben", sagt der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus (SPD)(Foto) in seinem Grußwort heute auf der Veranstaltung zum Thema "Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern - innovative Biotechnologie in der Landwirtschaft" in Groß Lüsewitz (Landkreis Bad Doberan).

"Gute Ergebnisse in diesem Bereich sind für die Landesregierung und für mich als Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz die besten Argumente sowohl gegenüber dem Bund als auch innerhalb des Landes, mich für den Erhalt der Agrarwissenschaften in der Universität Rostock aber auch ganz aktuell für den Erhalt zumindest eines Teils der Bundesforschungsanstalt hier in Groß Lüsewitz einzusetzen."

Als eine Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen dieser Zeit habe die Landesregierung den Bau des Agrobiotechnikums vor Ort großzügig unterstützt. Mit insgesamt 9,1 Millionen Euro Fördermitteln konnte das Zentrum durch die Gemeinde Sanitz errichtet werden. Gut 2,1 Millionen Euro Fördermittel wurden aus dem Zukunftsfonds des Landes ausgereicht.

"Durch die umfangreiche Ausstattung des Agrobiotechnikums bietet der Standort Groß Lüsewitz hervorragende Möglichkeiten, um Projekte und Entwicklungen zur Nutzung agrobiotechnologischer Verfahren zu entwickeln und in die Geschäftstätigkeit von Unternehmen zu überführen", so der Minister in seinem Grußwort. Sieben Firmen und Einrichtungen mit 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind inzwischen Nutzer dieses Zentrums.

"Wir bekennen uns eindeutig zum Forschungsstandort Groß Lüsewitz", sagt Minister Backhaus. Das beinhalte die ausdrückliche Zusage, dass auf den insgesamt 260 Hektar landwirtschaftlichen Flächen, die vom Land für die Entwicklung des Agrobiotechnikums bereitgestellt sind, der Anbau von transgenen Pflanzen unter den geltenden strengen Sicherheitsvorgaben gestattet ist und bleibt. Groß Lüsewitz soll ein wichtiger Pfeiler der Agrarforschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern bleiben."

Backhaus betont, dass im Agrobiotechnikum interessante Projekte zur Nutzung agrobiotechnologischer Verfahren entwickelt und angewendet und neue Produkte und Dienstleistungen für den Markt angeboten werden. Als Beispiel benennt er die Verfahren zur Risikoabschätzung und zum Monitoring beim Anbau von transgenen Pflanzen , die Gewinnung der Eiweiße aus der blauen Lupine als Ersatz tierischer Eiweiße in der Lebensmittelindustrie sowie die Gewinnung von Stärke aus dem Hellroggen für die Papierindustrie: " Ihr Ziel, gerade den beiden Pflanzen, Lupine und Roggen einen höheren Produktionswert zu verschaffen und damit ihren Anbauumfang wieder zu erweitern, entspricht meinem agrarpolitischen Ziel, für ertragsärmere Standort Anbaualternativen zu entwickeln".

MVregio Landesdienst red/dbr

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Artikel erstellt: 08.05.2007, 16:23, 3412 Anschläge

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