Eckhardt Rehberg - Bundesregierung stockt Mittel der Fachagentur auf
08.03.2010: Berlin/Güstrow/MVregio Wie der Mecklenburger CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, Eckhardt Rehberg, mitteilt, werden die Mittel für die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. in Gülzow im Jahr 2010 um 6,5 Mio. Euro auf insgesamt 51,5 Mio. Euro aufgestockt.
Der Haushaltsausschuss habe dem Mittelaufwuchs in der abschließenden Beratung zum Bundeshaushalt 2010 am 4. März 2010 zugestimmt.
"Ich freue mich darüber, dass wir in der christlichliberalen Koalition trotz erheblicher Einsparungen im Bundeshaushalt der FNR und dem Standort Güstrow-Gülzow den Rücken stärken konnten", teilt Eckhardt Rehberg mit.
Der Haushaltsentwurf sah bereits eine Aufstockung der Mittel um 5 Mio. Euro auf 50 Mio. Euro vor. Zudem seien dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) von den zusätzlichen 12 Mrd. Euro des Bundes für Bildung und Forschung 3 Mio. Euro für die Ressortforschung zugewiesen worden, wobei hiervon der FNR 1,5 Mio. Euro zufließen.
Zweck der FNR sei es, einen nachhaltigen Beitrag für die Entwicklung und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in ländlichen Räumen zu leisten. Zur Erfüllung dieses Zwecks habe die FNR insbesondere die Aufgaben, die Forschung und Entwicklung von Produktlinien von der Erzeugung bis zur Verwendung einschließlich Entsorgung von nachwachsenden Rohstoffen zu unterstützen, entsprechende Fachinformationen zu sammeln und aufzubereiten und insbesondere den Bund und die Länder sowie die Industrie, die Land- und Forstwirtschaft auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe zu beraten.
Dieser unter der Überschrift "Krisenbewältigung und Konsolidierung" stehende Bundeshaushalt 2010 setze damit auch ein Zeichen für die Region Güstrow. Trotz der Reduzierung der Ausgabenansätze in der abschließenden Haushaltsberatung um 5,9 Mrd. Euro (Nettokreditaufnahme in 2010: 80,2 Mrd. Euro) konnten die Mittel für die FNR um 6,5 Mio. Euro aufgestockt werden.
"Damit stehen der FNR in diesem Jahr insgesamt 51,5 Mio. Euro zur Verfügung - ein starkes Zeichen der Wertschätzung der Arbeit, die die FNR leistet", so Rehberg abschließend.
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