Im Sommer heißt es wieder: Bühne frei – aber bitte mit hochwertigen PA-Anlagen!

Wenn die Temperaturen ansteigen, die Nächte kürzer aber aufregender werden und sich die Kalender von (lokalen) Musikern zusehends wieder füllen, ist auch die Hochsaison für PA-Anlagen gekommen. Selbst Nicht-Musiker dürften solche Soundsysteme schon dutzendfach gesehen haben, denn „Public Adress“ Lautsprechersysteme dienen bei allen möglichen Events zur musikalischen Beschallung der Gäste – und hauchen der gespielten Musik, ob von DJs oder Live-Künstlern, damit Leben ein.

Passende PA-Anlagen für In- und Outdoor-Auftritte

Ein guter Teil des musikalischen Geschehens verlagert sich in den Frühlings- und Sommermonaten nach draußen. Da wären die zahlreichen Musikfestivals in Deutschland, die auch dieses Jahr in die nächste Runde gehen, ebenso wie zahlreiche Stadt- und Volksfeste. All die mögen sich regional und mit Hinblick auf ihr Publikum unterscheiden, haben aber eines gemeinsam: Ohne (laute) Musik kommt nur wenig Stimmung auf. Gerade um die geht es ja aber – den Alltagsstress vergessen, die Nacht zum Tag machen und ausgelassen feiern. Ganz egal ob mit der Familie oder Freunden oder solche, die erst noch zu neuen Freunden werden sollen.

Für Musiker und Eventveranstalter gehört eine hochwertige PA-Anlage daher zwangsläufig zur Grundausstattung. Gerade zur Eventsaison gilt aber: Veranstalter und Musiker sollten sich frühzeitig mit der Planung und Beschaffung der Anlage beschäftigen. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob diese sich für ein Komplettsystem entscheiden oder die einzelnen Komponenten einer PA-Anlage selbst zusammenstellen. Sie muss, sobald das Konzert, Fest oder ein DJ-Auftritt anstehen, einsatzbereit sein – und idealerweise vorab schon eine mehr als gründliche Prüfung erhalten haben. Speziell bei Outdoor-Auftritten ist außerdem zu beachten, dass die PA-Anlage dafür geeignet ist. Einen Witterungsschutz benötigt sie aber natürlich so oder so, schließlich geht ohne Strom nichts.

In der Welt der professionellen Soundsysteme hat sich viel getan

Das natürlich nicht grundlos: Noch immer befindet sich die Branche in einer Erholungsphase. Rund drei Jahre stand bedingt durch die Corona-Pandemie viel still, heute ist die Pandemiezeit glücklicherweise fast vergessen. Nicht wenige Veranstalter und Musiker nutzten die forcierte Auszeit für Modernisierungen, was sich unter anderem an den noch relativ neuen Line-Array-Systemen zeigt. Komplett neu sind die natürlich nicht, die Technik gibt es schon seit einiger Zeit, aufgrund des klaren Klangbilds und der hohen Reichweite kommen sie aber immer stärker zum Einsatz – und sind mittlerweile sogar für kleine und mittelständische Veranstalter erschwinglich geworden.

Ebenso wird immer häufiger auf unnötigen Kabelsalat verzichtet. Wireless- und Bluetooth-Technologien machen es möglich und schaffen damit nicht nur mehr Flexibilität, zugleich reduzieren sich so auch Stolperfallen und Aufbauzeiten. Das hat speziell in Indoor-Bereichen oder bei dichtgedrängten Outdoor-Konzerten große Vorteile. Ein weiterer Trend, der sich in der Welt der PA-Systeme die letzten Jahre zeigte: Nachhaltigkeit wird zusehends wichtiger. Class-D-Verstärker, Line-Arrays und auch digitale, kabellose Signalverarbeitungen haben typischerweise eine höhere Energieeffizienz, verbrauchen also weniger Strom. Das reduziert den ökologischen Fußabdruck – zumindest, wenn es nur um die musikalische Untermalung geht.

Für alle, die an der technologischen Speerspitze agieren möchten, ist bei der Auswahl außerdem darauf zu achten:

  • intelligente App- oder beispielsweise Cloud-Steuerung der PA-Anlage
  • digitale Mischpulte für DJs
  • Netzwerk-Audio-Möglichkeiten, unter anderem via Dante
  • Möglichkeiten zur Fernwartung, insbesondere bei mehrtägigen Festivals oder Festen
Veranstalter und Musiker in Stadtgebieten profitieren jüngst noch von einer weiteren Technologie: Steerable Arrays ermöglichen eine punktgenaue Beschallung. Das ist speziell bei Stadtfesten oder Konzerten, die im Stadtgebiet stattfinden, essenziell. So können Gäste des Fests oder Konzerts weiterhin uneingeschränkt die Musik genießen, währenddessen wird die Lärmbelästigung für die umliegenden Anwohner so niedrig wie realistisch möglich gehalten.

Für kleine Events gibt es ebenfalls passende Lösungen

Die Rolling Stones mögen ihr eigenes PA-System mitbringen, was ihnen auch vergönnt sei. Bei kleineren Events geht es allen voran aber um Komfort und Wirtschaftlichkeit. Kompakte Komplettsysteme sind daher bei vielen Hochzeiten, Festen oder kleineren DJ-Auftritten eine gute Lösung. Derartige mobile Systeme lassen sich in wenigen Stunden auf- und wieder abbauen, eignen sich zur Beschallung von kleineren Veranstaltungsorten und sind sowohl im Kauf als auch über ein Leasingmodell typischerweise recht erschwinglich.